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Neu Argentinisches Eisenkraut

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Artikelnummer: SK0040648-DE20260612-144801 Kategorie: Schlagwort:
  • zahlreiche blauviolette Blütendolden
  • insekten- und bienenfreundlich, als Schnittblumen
  • ein- bis zweijährig, bedingt winterhart
  • vermehrt sich über Samen, pflegeleicht
  • sehr beliebt bei Schmetterlingen

Wuchs

Wuchs straff aufrecht, sparrig, grundständiger Blattschopf, horstig
Wuchsbreite 30 – 40 cm
Wuchshöhe 80 – 120 cm

Blüte

Blüte einfach
Blütenfarbe blauviolett
Blütenform doldenförmig
Blütengröße mittel (5-10cm)
Blütezeit Juli – Oktober
Duftstärke

Frucht

Frucht Kapsel

Blatt

Blatt lanzettlich, Blattrand gesägt, zugespitzt
Herbstfärbung nein
Laub laubabwerfend
Laubfarbe mittelgrün

Sonstige

Besonderheiten sehr lange Blütezeit, nicht immer winterhart, versamt sich gut
Boden trockener, durchlässig, normaler Gartenboden
Jahrgang 1753
Nahrung für Insekten
Pflanzenbedarf 35 cm Pflanzabstand, 8-10 pro m²
Standort Sonne
Verwendung Beete, Freifächen, Bienenweide, Schnittpflanze

Sie ist hierzulande seit 1753 bekannt. Ursprünglich stammt das Argentinische Eisenkraut aus Südamerika und kam über Einwanderer nach Europa. Ein besonderes Merkmal der Pflanze ist die extrem lange Blütezeit von Juli bis Oktober. Den besten Standort für (bot.) Verbena bonariensis wählt der Gärtner in einem Staudenbeet oder auf einer Freifläche mit ausreichend Abstand zu weiteren Pflanzen. Die hochwüchsige Staude wirkt noch bezaubernder in kleinen Tuffs von bis zu vier Pflanzen.

Jede Blütendolde setzt sich aus zahlreichen sternförmigen Einzelblüten in einem kräftigen Blauviolett zusammen. Da die Stängel lang und robust sind, ist die Staude eine gern verwendete Schnittpflanze. Im Blumenstrauß bringt sie den Sommer ins Haus und fungiert als bezauberndes Wohnaccessoire. Die optimale Pflanzzeit für Verbena bonariensis ist das Frühjahr. So hat die Staude Zeit genug, vor den ersten frostigen Nächten richtig anzuwurzeln und Kraft zu tanken. Bereits im ersten Jahr blüht sie reichhaltig und dient als Blickfang und als schöner Teil einer Bienenweide. Das Summen und Brummen der fleißigen Hummeln und Bienen umgibt die schönen Blüten. Diese Staude bringt Leben in den Garten! Das Argentinische Eisenkraut duftet nicht und ist problemlos in der Nähe von Terrassen zu pflanzen oder zum Umranden der Sitzecke zu verwenden. Bei diesen schönen großen Blütenständen vermutet der Betrachter oftmals einen süßlichen Duft und ist erstaunt, dass die Staude ohne diesen bezaubert.

In der Pflege erweist sich die Pflanze als anspruchslos. Wächst sie in der Sonne und steht in einem lockeren, nicht zu lehmigen und durchlässigen Boden, gedeiht sie ohne Zutun des Gärtners. Staunässe führt zu einem frühzeitigen Abblühen und schädigte die Wurzeln des Argentinischen Eisenkrauts. Eine Düngen vor der Blütezeit ist kein Muss. Jedoch regt es ein kräftiges Ausbilden von Blüten und einen schnellen Wuchs der Staude an. An trockenen Tagen wässert der Gärtner die Pflanze in den frühen Morgenstunden oder am Abend. Er passt auf, dass die Blüten und das Laub nicht mit Gießwasser in Kontakt kommen. Vor allem die Blüten verbrennen, wenn die Sonne auf nasses Laub trifft. Sie hinterlässt sichtbare Schäden in Form brauner und verwelkt aussehender Blütenstände. Ist bei Verbena bonariensis der Einsatz als Schnittpflanze angestrebt, schneidet der Gärtner die Stängel vor dem vollständigen Aufblühen. Anderenfalls verblühen sie im warmen Zimmer schneller und halten sich nicht lange. Das Überwintern in mitteleuropäischen Breitengraden gelingt mit einem guten Schutz. Die Staude ist mäßig winterhart und toleriert Temperaturen von -6,7 bis -12,3 Grad Celsius. An einem warmen und geschützten Standort überdauert die Pflanze. Sie zieht sich in die Erde zurück und der Gärtner bedeckt sie mit einer Schicht Laub.