- treibt im späten Frühjahr aus
- bildet zahlreiche Blütenähren
- färbt sich im Herbst gelbbraun
- kein Rückschnitt im Herbst, die Fruchtstände bleiben noch lange erhalten
Wuchs
| Wuchs |
halbkugelartig, ausladend, buschig, horstbildend, kompakt |
| Wuchsbreite |
60 – 80 cm |
| Wuchshöhe |
40 – 60 cm |
Blüte
| Blüte |
einfach |
| Blütenfarbe |
gelblich-braun |
| Blütenform |
ährenförmig |
| Blütengröße |
klein (< 5cm) |
| Blütezeit |
Juli – Oktober |
| Duftstärke |
|
Frucht
| Frucht |
Karyopsen |
| Fruchtschmuck |
|
Blatt
| Blatt |
lineal, zugespitzt, ganzrandig, derb, rauh, schmal |
| Herbstfärbung |
|
| Laub |
laubabwerfend |
| Laubfarbe |
graugrün, im Herbst goldgelb |
Sonstige
| Besonderheiten |
früh- und reichblühend, filigran, dekorativ |
| Boden |
leicht trocken bis frisch, durchlässig, nährstoffreich |
| Jahrgang |
1964 |
| Pflanzenbedarf |
60 bis 80cm Pflanzabstand, 1 bis 3 Stück pro m² |
| Standort |
Sonne |
| Verwendung |
Beet, Freiflächen, große Steingärten, Rabatten, Schnittpflanze |
| Themenwelt |
Steingarten Pflanzen für trockene Böden |
Eine bezaubernde Atmosphäre schaffen die buschig weichen Ähren, die auf den langen Halmen regelrecht zu schweben scheinen. Wenn sich Morgenreif oder feine Regentropfen auf diesen niederlassen, wirkt es fast magisch. Im Hintergrund und unterseits werden sogar die schlanken und filigranen Blätter von diesem Anblick der Blüten ins Wanken gebracht. Beim Betrachten des Lampenputzergrases ‚Hameln‘ ist ein sich schnell ausbreitendes ‚Gänsehaut-Gefühl‘ keine Seltenheit. Neben dieser Optik überzeugt ebenso der Charakter: Dieses Lampenputzergras blüht äußerst früh, mit einer überwältigenden Fülle und beansprucht dabei für sein attraktives Erscheinungsbild keine Gegenleistung. Pflegeaufwand, Kompromisse und Schwierigkeiten in der Standortwahl sind für dieses Exemplar daher Fremdwörter.
Bewährte und kontrastgebende Züchtung
Dem deutschen Züchter Junge ist es zu verdanken, dass diese elegante Schönheit im Jahre 1964 geschaffen wurde und erfolgreich auf den Markt kam. Inzwischen hat sich der Anbau des Gewächses bewährt, so dass es heutzutage in vielen Gärten und Parkanlagen vorzufinden ist. Als ein Kind aus der Familie der Süßgräser besticht das Lampenputzergras ‚Hameln‘, dessen botanische Bezeichnung sich Pennisetum alopecuroides ‚Hameln‘ nennt, mit seiner ausgesprochen guten Winterhärte. Im Vergleich zu vielen anderen exotischen Süßgräsern hält es sogar Temperaturen bis zu -20 °C stand, ohne dabei an Gesundheit und Vitalität einzubüßen. Jedes Frühjahr bilden sich die langen Halme wieder neu, auch wenn ein harter Winter vorangegangen ist. Es ist mehrjährig, ausdauernd und erzeugt einen herrlichen Kontrast zu blühenden Stauden.
Grazile Eleganz auf der ganzen Linie